“Don’t throw good money after bad” oder warum ein Neubeginn manchmal die beste Lösung ist

Im Englischen gibt es die Aussage “Don’t throw good money after bad”. Gemeint ist damit, dass man an einer schlechten Entscheidung oder einem ungünstig verlaufenden Investment nicht zu lange festhalten sollte. Läuft also ein IT-Projekt aus dem Ruder, kann es sinnvoller sein, einen kompletten Neustart durchzuführen.

Boeing Insitu LogoDas gilt auch für PLM-Projekte. Im Laufe einer Implementierung werden immer Aspekte auftauchen, die zuvor nicht ausreichend bedacht oder analysiert wurden. Wenn diese neuen Fakten zu einem Projektstillstand führen, sollte eine objektive Neubewertung der ursprünglichen Entscheidung für die gewählte Software-Lösung erfolgen.

Unternehmensweite PLM-Initiativen sind meist sehr umfangreich und schon in einem frühen Stadium werden erhebliche Investitionen notwendig. Das macht es für Unternehmen umso schwerer, in einem vom Scheitern bedrohten Projekt die Notbremse zu ziehen. Allerdings sollte man hier genau analysieren, ob ein Festhalten an dem Projekt wirklich Sinn macht, oder ob ein Neuanfang, eventuell mit einem anderen Anbieter, die bessere Lösung ist.

Boeing Insitu befand sich bei der Einführung von Teamcenter genau in dieser Situation. Elf Monate nach Projektstart war absehbar, dass das Projekt nicht den geplanten Nutzen liefern wird. Zudem würde sich die Fertigstellung um ein Jahr verzögern, bei gleichzeitig steigenden Kosten. Die Verantwortlichen trafen damals die mutige Entscheidung, das Projekt abzubrechen und mit Aras neu zu starten. Die Redakteure von “PLM Connections” belohnten diesen Mut mit der Auszeichnung von Boeing Insitu als “Innovator of the Month” im Juli 2014.

Lesen Sie die Begründung der Redaktion auf der Webseite von PLM Connections.

Und hier gibt es weitere Details, Videos sowie Erfahrungsberichte von Boeing Insitu.

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