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ALM & PLM: Neue Ansätze für disziplinübergreifende Produktentwicklung

Webcast am 17. Februar von Airbus, IBM und Aras auf engineering.com

Produkte werden immer komplexer. Immer mehr Elektronik und Software im Zusammenspiel mit der Hardware führen zu steigender Komplexität im Entwicklungsprozess und damit zu einigen Herausforderungen:

  • komplexe, vielfältige Daten aus unterschiedlichen Disziplinen
  • komplexere Prozesse innerhalb der Disziplinen sowie disziplin-übergreifend
  • komplexe Tool-Landschaft: Vielzahl verschiedener Autorenwerkzeuge und TDM-Lösungen

Die Integration und das holistische Management der Daten und Prozesse aus den verschiedenen Disziplinen und Bereichen stellt eine wachsende Herausforderung für Unternehmen dar.

“Software is Eating the World”

ALM PLM DisziplinenSoftware übernimmt eine immer größere und wichtigere Rolle in allen Produkten. Das Erstellen und Verwalten des Codes, das Änderungsmanagement, Anforderungsmanagement und Versionsverwaltung erfolgt jedoch in fast allen Fällen losgelöst vom PLM-System, üblicherweise mit ALM-Softwarelösungen.

Um die Problematik der Zusammenarbeit und der Koordination übergreifender Prozesse zu lösen könnte man auf die Idee einer direkten 1:1-Integration der jeweiligen ALM- und PLM-Systeme kommen. Die Systemlandschaft ist jedoch sowohl im klassischen PLM als auch im ALM sehr vielfältig. Speziell im ALM-Bereich sind viele unterschiedliche kommerzielle Lösungen wie z.B. die Rational Software von IBM im Einsatz, aber auch eine Vielzahl von anderen kommerziellen und Open Source Lösungen. Direkte 1:1-Integrationen inkl. Datenaustausch und Workflow- und Porzessanbindung sind aufwendig, und führen in diesem Szenario nicht unbedingt zum Ziel.

Airbus, IBM und Aras arbeiten gemeinsam an Referenzimplementierung für ALM/PLM

ALM PLM IntegrationWir arbeiten gemeinsam mit Airbus und IBM an einem alternativen Ansatz zur Lösung der Integrations-Problematik von PLM und ALM – einer Initiative zur Erstellung einer Referenzimplementierung einer ALM/PLM-Integration über OSLC.

Hier ein Auszug aus der Wikipedia zu OSLC:

Open Services for Lifecycle Collaboration (OSLC) ist eine offene Initiative, die 2008 ins Leben gerufen wurde, um Spezifikationen für die Integration von Werkzeugen auszuarbeiten, mit denen Software entwickelt wird. Diese Initiative hat nach und nach Themen bearbeitet wie Application Lifecycle Management (ALM), Product-Lifecycle-Management (PLM), Betrieb von IT-Systemen und andere. Bei OSLC geht es darum, die Arbeit von Werkzeug-Anbietern und -Nutzern durch Standardisierung zu vereinfachen.

Webcast am 17. Februar von engineering.com

Am Mittwoch, 17. Februar, zeigen wir gemeinsam mit Airbus und IBM in einem Webinar auf engineering.com den aktuellen Stand des Projekts.

Folgende Sprecher geben Ihnen einen Einblick in das Projekt, Infos über die Hintergründe, sowie eine Demo der Integration von Aras Innovator und den ALM-Lösungen von IBM mit OSLC:

  • Airbus Group: Andreas Keis, Head of Systems Engineering Processes and Platforms, Airbus Group
  • IBM: Stephen Denman, IoT World Wide Enablement Team, IBM
  • Aras: Doug Macdonald, Product Marketing Director, Aras

Weitere Infos zu dem Webcast sowie die Möglichkeit sich anzumelden finden Sie hier:

Link zum Webinar

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Michael ist seit Anfang 2014 bei Aras für das Marketing in Europe zuständig. Zuvor war er bei verschiedenen Softwareherstellern in den Bereichen Engineering Simulation, Prozessmanagement und Business Intelligence im Marketingmanagement und Business Development tätig.

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Holistische Management und agiler Projekt-Rollout setzen sich sogar langsam in der Dienstleistungsbranche durch. Anders lässt sich bei unser hochgradig vernetzten Welt und den gestiegenen Kundenansprüchen keine Komplexitätsreduktion bei der Produktentwicklung mehr schaffen.

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