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Bimodale IT im PLM

System Lifecycle Management als bimodaler IT Ansatz

Gastbeitrag von Prof. Martin Eigner und Christian Muggeo, Lehrstuhl VPE TU Kaiserslautern

Das Internet der Dinge und darauf basierende Forschungsinitiativen des BMBF (>> Industrie 4.0, Digitalisierung / Internet-basierte Dienstleistungen/ Engineering 4.0) gehen in der Zukunft von vernetzten Produkten, Systemen und Dienstleistungen aus. Der wertmäßige Anteil an Elektronik und Software wird bei dieser Art von Produkten und eingebetteten Dienstleistungen kontinuierlich steigen.

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Für PLM Alphas: Integration mit ERP, PDM, Bestandssystemen und Cloud-basierten Diensten

PLM Alpha LogoMarc Lind (Aras, Marketing): Eine PLM-Lösung muss sich in bestehende IT-Systeme einfach einbinden lassen, um Informationen wie Materialkosten oder Bestandsdaten zu integrieren. Wie ist dies in Aras Innovator gelöst?
Peter Schroer (Aras, CEO): Aras Innovator verfügt über einen Standarddienst „Federation“. Dieser Web Service wird zur Integration von Bestandsanwendungen genutzt. Hier können Attribute der Legacy Systeme, wie ein Kosten-Attribut aus einer SAP-Anwendung, mit den Materialdaten in der PLM-Applikation verwendet werden.
Für den Anwender erscheinen die Daten in einer einzigen Bildschirmmaske und so aufbereitet, dass er alle notwendigen Informationen für seine Arbeit übersichtlich abrufen kann. Er muss also sich nicht darum kümmern, wo die Daten aktuell gespeichert sind.
Optional können diese Daten auch vom Anwender verändert werden. Dabei gelten die in Aras hinterlegten Zugriffsrechte, so dass der Mitarbeiter nur auf die für ihn freigegebenen Informationen zugreifen kann.
Der Federation-Dienst ist nicht limitiert auf firmeninterne Systeme. Auch die Einbindung von Cloud-basierten Informationen wird unterstützt, wie beispielsweise externe Datenbanksysteme oder Compliance-Überprüfungen.
Die hohe Flexibilität erlaubt auch Konfigurationen, in denen alle Daten zu Teilen, Materialien und Stücklisten in einem ERP-System geführt werden und das Aras PLM-System nur noch als Zugangsportal verwendet wird.

Den kompletten Beitrag können Sie in unserem PLM Alpha Blog nachlesen.

Für PLM Alphas: Objekte, Attribute und benutzerdefinierte Datenelemente

PLM Alpha LogoMarc Lind (Aras, Marketing): Eine PLM-Lösung sollte benutzerdefinierte Attribute für jeden Datentyp anbieten. Wie unterstützt Aras zusätzliche Objektattribute sowie das Customizing generell?
Peter Schroer (Aras, CEO): Aras Innovator verfügt bereits über eine Vielzahl von Attributen in der ausgelieferten Standardversion. Unternehmen sollten jedoch nicht den Fehler machen, eine PLM-Software nur über die Menge der Features in der Basisversion auszuwählen.
Die wichtigste Erkenntnis zu Unternehmensdaten und Prozessanforderungen ist die Tatsache, dass sich Daten und Prozesse konstant ändern. Die Voraussetzungen von heute können schon morgen nicht mehr gültig sein. Gerade wenn Organisationen wachsen und auf neue Marktchancen oder einen gestiegenen Wettbewerbsdruck reagieren, werden sich die internen Datenbestände und Prozesse schnell ändern.
Aras Innovator ist in diesem Zusammenhang einzigartig, da das gesamte Objektmodell durch den Kunden modifiziert werden kann. Und zwar nicht nur während der Implementierungsphase sondern nach Bedarf täglich, wöchentlich oder monatlich. Auch ist die Aras-Plattform einzigartig in der Geschwindigkeit und der Einfachheit, wie diese Änderungen vorgenommen werden können.
Der mit Abstand wichtigste Punkt ist jedoch, dass alle Systemänderungen weiterhin verwendet werden können, nachdem eine neue Software-Versionen oder Updates eingespielt wurden. Kein anderer PLM-Anbieter verfügt über diese Update-Möglichkeit, die wir bereits seit über zehn Jahren anbieten. Keine andere PLM-Architektur wurde so konsequent daran ausgerichtet, die ständig stattfindenden Änderungen zu unterstützen. Hierfür verfügt die Aras PLM-Plattform über ein modellbasiertes SOA-Framework, das darauf ausgelegt ist, die kundenindividuellen Anpassungen zu ermöglichen.
Dies ist die grundlegende Innovation unserer Lösung und der Systemarchitektur. Aras unterstützt Modifikationen sowie das Anlegen beliebig neuer Attribute mit Hilfe eines browserbasierten grafischen Editors. Alle vorgenommenen Systemänderungen werden auch zukünftig unterstützt und im Rahmen des optionalen Subscription-Vertrags von Aras automatisch in neue Software-Updates ohne Mehrkosten übernommen.
 Marc Lind: Ergänzend hierzu möchte ich die Leser dazu ermuntern, bei ihrem nächsten Gespräch über den Wartungsvertrag mit ihrem Software-Hersteller über einen Festpreismodell zu verhandeln, in dem sämtliche Customizing-Einstellungen für künftige Upgrades enthalten sind. Über Rückmeldungen zu dem Verlauf dieser Gespräche würde ich mich freuen.

Aras Architektur-Unterschiede